Teilnehmer der Mitgliederversammlung im Dezember 2023

Am 14.12.2023 fand die alljährliche Mitgliederversammlung statt.

Nach den Grußworten und Bericht von Hofrat Dipl.-Ing.  Johann Wiedner, Leiter der Abteilung 14 – Wasserwirtschaft, Ressourcen und Nachhaltigkeit, wurden mit den Sitzungsteilnehmern verschiedene Themenschwerpunkte und Herausforderungen besprochen.

Unter anderem wurden folgende Inhalte diskutiert:

  • Öffentlichkeitsarbeit und Newsletter, praxisbezogener Umgang mit mobilen Trockentoiletten, UWWTD – was erwartet uns im Hinblick auf die Kommunale Abwasserrahmenrichtline, Abfallverbrennungsverordnung (P-Rückgewinnung) & AWG Novelle (Bahntransport),
  • Klärfacharbeiter Lehrabschluss NEU und Schwerarbeiter Tätigkeitsnachweis für die Pension, „Leitfaden“ betreffend Suppen und Saucen im Abfluss,
  • Das Straßenfahrzeug–Beschaffungsgesetz (SFBG), D&O Bündelversicherung

Das perfekte Verbrechen am stillen Tat-Örtchen

Das perfekte Verbrechen am stillen Tat-Örtchen – warum Abfälle nicht in die Toilette gehören:

Plumps, Platsch und Putz-ab von Rolle haben die Übeltäter auf WC-frischer Tat ertappt und sagen ihnen den Kampf an!

Das Video:

 

 

tatort-toilette.de ist eine Initiative des Geschäftsbereichs Stadtentwässerung der Technischen Betriebe Remscheid.

ROHRSORGEN? VORSORGEN!

Rechtzeitig um unsere Trinkwasser- und Abwasserleitungen kümmern

Sauberes Trinkwasser aus der Leitung und eine funktionierende Abwasserentsorgung sind für uns selbstverständlich – rund 9 von 10 Haushalten in Österreich sind an das heimische Trinkwasser- und Abwassersystem angeschlossen. Vor einer Generation war das noch keineswegs so. In den letzten 60 Jahren wurden 65 Milliarden Euro in die Infrastruktur unserer Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung investiert und diese somit ausgebaut und erweitert. Um diese kostbare Infrastruktur zu erhalten, muss sie laufend geprüft und erneuert werden. Jährlich sollten etwa zwei Prozent aller Leitungen bzw. Versorgungsanlagen saniert werden. Geschieht dies nicht oder zu spät, machen sich unsere Rohre auf unangenehme Weise bemerkbar und verursachen durch Rohrbrüche oder Verstopfungen große Schäden, die teuer kommen.

Wusstest du/Wussten Sie , dass…

  • … die durchschnittliche Lebensdauer eines Rohres rund 50 Jahre beträgt?
  • …Roboter durch den Kanal fahren und so die Leitungen überprüfen?
  • …Lecks in Trinkwasserleitungen durch Abhören entdeckt werden können?
  • …beim Sanieren nicht immer alles aufgegraben werden muss, sondern auch ein Schlauch eingezogen werden kann, um die alte Leitung abzudichten?

Sichern wir gemeinsam unsere Netze und sorgen für die Zukunft vor!

Der Erhalt unserer Trinkwasser- und Abwassernetze liegt dabei nicht nur in der Verantwortung der Betreiber und öffentlichen Hand, am Privatgrund tragen Eigentümerinnen und Eigentümer in der Regel die Verantwortung für funktionsfähige Anschlüsse und Leitungen selbst. Schätzungen zu Folge sind die Hausanschlussleitungen ebenso lang wie die öffentlichen Leitungen. Zudem leistet jede und jeder von uns einen wichtigen Beitrag für ein funktionsfähiges Leitungsnetz und einen schonenden Umgang mit der lebensnotwendigen Ressource Wasser durch Anschluss- und Benutzungsgebühren und einen verantwortungsvollen und vorausschauenden Umgang.

Mehr Informationen gibt‘s auf www.wasseraktiv.at/vorsorgen   

Arbeitsplatz Leitungsnetz

Die Trinkwasser- und Abwasserwirtschaft ist ein vielfältiges und wichtiges Berufs- und Tätigkeitsfeld und wird auch in Zukunft an Bedeutung gewinnen. Sie wollen mehr darüber erfahren? Lerne /Lernen Sie die Personen kennen, die dafür sorgen, dass in der Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung alles läuft: www.wasseraktiv.at/unser-service/vorsorgen/arbeitsplatz-leitungsnetz/

Über die Initiative

Die Initiative „VORSORGEN“ will das Bewusstsein für den Wert unseres Leitungsnetzes erhöhen und stellt Informationen rund ums Prüfen, Erneuern und Erhalten unserer Trinkwasser- und Abwasserinfrastruktur für Interessierte, Gemeinden, Städte und Regionen zur Verfügung.

 

Broschüre zum Download: https://www.wasseraktiv.at/vorsorgen_folder_2022_barrierefrei/
Vorsorge-Check für Kommunen: https://www.wasseraktiv.at/unser-service/vorsorgen/vorsorge-check/

 

„VORSORGEN“ wird vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft gemeinsam mit allen Bundesländern, ÖWAV, ÖVGW, Städtebund und Gemeindebund umgesetzt. Auch wir sind Teil der Initiative und wollen Informationen rund um den Erhalt unserer Trinkwasser- und Abwassersysteme weiter verbreiten.

 

Broschüre „Pool – Nasses Vergnügen mit Verantwortung“

Die ersten Sonnenstrahlen steigern die Lust auf den Badespaß im eigenen Pool. Mit der Anzahl der privaten Schwimmbäder steigen jedoch die benötigten Trinkwassermengen aus der öffentlichen Wasserversorgung. Auch die richtige Dosierung von Schwimmbadchemikalien und die Entsorgung von Schwimmbadabwässern verlangen Wissen und einen sorgsamen Umgang.

Hier finden sich praktische Tipps und Hinweise für Gemeinden und Betreiber von privaten Schwimmbädern, damit Grundwasser, Oberflächengewässer und nicht zuletzt die eigene Gesundheit durch den Badespaß nicht beeinträchtigt werden:

Broschüre „Pool – Nasses Vergnügen mit Verantwortung“
Informationsblatt Schwimmbadabwässer
ÖWAV-Merkblatt Schwimmbadabwässer

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Abteilung 14 – Wasserwirtschaft, Ressourcen und Nachhaltigkeit unter der Adresse www.wasserwirtschaft.steiermark.at/pool.

Herausgeber der Info-Broschüre:
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Abteilung 14 – Wasserwirtschaft, Ressourcen und Nachhaltigkeit
Abteilung 15 – Referat für Gewässeraufsicht und Gewässerschutz

2. Umweltkirtag in Leoben

Die Besucher:innen erhalten einen spannenden Einblick in die Vielfalt der Angebote, die es im Verbandsgebiet des Abfallwirtschaftsverband Leoben gibt. Interessante Einblicke im Video!

Sie möchten einen kostenlosen Standplatz beim 2. Umweltkirtag reservieren? Melden Sie sich bei den Kolleg:innen des Abfallwirtschaftsverband Leoben: 03842/4062-425 oder edith.stoecklmayr@abfallwirtschaft.steiermark.at

Die GSA als Forschungspartner im CD-Labor

Das „CD-Labor für reststoffbasierte Geopolymer Baustoffe in der CO2-neutralen Kreislaufwirtschaft“ verschreibt sich der Materialentwicklung auf Basis anorganischer industrieller Abfall- und Reststoffe.

Nachhaltig erzeugte Betonmixturen aus mineralischen Rest- und Abfallstoffen könnten künftig zementbasierten Beton, insbesondere in korrosionsanfälligen Anwendungsumgebungen wie Abwassersystemen, Bioabfallanlagen oder Tunneldrainagen, ersetzen – für Cyrill Grengg vom Institut für Angewandte Geowissenschaften der TU Graz ist das nicht nur ein erreichbares Ziel, sondern auch ökonomisch und ökologisch sinnvoll.

Er leitet das heute offiziell eröffnete „Christian Doppler Labor für reststoffbasierte Geopolymer Baustoffe in der CO2-neutralen Kreislaufwirtschaft“. Er leitet das heute offiziell eröffnete „Christian Doppler Labor für reststoffbasierte Geopolymer Baustoffe in der CO2-neutralen Kreislaufwirtschaft“ und hat für sein Vorhaben acht gewichtige Unternehmenspartner an der Seite: voestalpine Stahl Donawitz GmbH, Stahl- und Walzwerk Marienhütte GmbH, brantner green solutions GmbH, Initiative Ziegel, Forschungsverein Stein- und keramischen Industrie, CharLine GmbH, Kirchdorfer Fertigteilholding GmbH, MM-Kanal- Rohr- Sanierung GmbH und die Gemeinschaft steirischer Abwasserentsorger (inklusive Linz AG und AWV Wiener Neustadt) sehen alle Potential in der Nutzung von Bauschutt, Schlacke, Hüttenschotter, Mineralwolle oder Asche für umweltverträglicheren und resistenteren Beton.

Weniger Zement, Ressourcen und Korrosion

Anorganische industrielle Sekundärrohstoffe, wie Schlacken und Aschen sowie Reststoffe, wie Mineralwollen und tonreiche Abbruchmaterialien, werden im CD-Labor weiterverarbeitet und je nach Bedarf und Verwendungszweck mit kohlenstoffreichen Abfallstoffen, wie (Alt)Ölen, Biomasse Reststoffen oder organischen Fasern, kombiniert. Das so entstandene Geopolymer ist eine Alternative zu zementbasiertem Beton: Es bietet vergleichbare Materialeigenschaften, hat eine bessere Widerstandsfähigkeit gegen viele Arten der Korrosion und führt zu weniger Ressourcenverbrauch durch Recycling bisher deponierter Rest- und Abfallstoffe.

„Chemisch gesehen ist das Geopolymer etwas völlig anderes als Portlandzement, die physikalischen Eigenschaften sind aber sehr ähnlich oder zum Teil sogar besser“, sagt Cyrill Grengg, der vor allem in der wesentlich höheren Resistenz gegen Korrosion großes Potential in Geopolymeren sieht. Portlandzement ist im modernen Baugewerbe das mit Abstand meistverwendete Bindemittel. Allerdings ist er anfällig für Korrosion durch Wind, Wetter und andere Umwelteinflüsse, wie etwa (bio-)chemisch aggressives Abwasser aus Abwassersystemen und Kläranlagen. Das führt zu Sicherheitsproblemen und hohen Ausgaben für die Instandhaltung von Bauwerken: Weltweit werden durch Korrosion verursachte Kosten auf 2,5 Billionen US-Dollar (oder ca. 3,4 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts) geschätzt, große Anteile davon beziehen sich auf den Baustoff Beton.

Mehr Infos

© Lunghammer – TU GRAZ

Weltwassertag 2023

Wasser ist eine der wichtigsten Ressourcen der Erde. Es ist Ausgangspunkt für Leben, Träger und Regulierer von Ökosystemen, Landschaftsgestalter, Transportmedium, Energielieferant, schafft Platz für Erholung und vieles mehr.

Mehr Infos zum Weltwassertag 2023 bei generation blue, einer Initiative des Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft.

Stakeholder Dialog MA48 und GSA

Im September 2022 fand auf Einladung der MA48 und Wien Energie ein Stakeholder Dialog mit der GSA zur aktuellen Situation der Klärschlammverwertung und die zukünftigen Anforderungen an das Verpflichtende Phosphor-Recycling aus Klärschlamm statt.

Dabei wurden die Ausgangssituation und legistische Zielsetzung erläutert, sowie Lösungen nach dem aktuellem Stand der Technik wie, Monoverbrennung von Klärschlamm und Phosphor Rückgewinnung aus der Klärschlammasche diskutiert.

Im Anschluss konnten sich die Diskussionsteilnehmer im Rahmen einer Betriebsbesichtigung über den Baufortschritt der Anlagen zur Klärschlammtrocknung sowie Klärschlammmonoverbrennung am Standort Simmeringer Haide der Wien Energie informieren.

Besonderes Interesse hat auch die Forschungsanlage „Waste2Value“ zur Produktion von Synthesegas als Basis für grünen Treibstoff aus Reststoffen hervorgerufen, welche ebenfalls im Rahmen der Exkursion präsentiert wurde.

https://positionen.wienenergie.at/blog/gastbeitrag-phosphorrueckgewinnung/

Covid19-Abwassermonitoring

Das BMBWF führte unter Konsultation des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) und des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen
und Tourismus (BMLRT) sowie unter wissenschaftlicher Führung der TU Wien und der Universität Innsbruck im Schuljahr 2021/22 ein flächendeckendes und systematisches
Abwassermonitoring auf SARS-CoV-2 und dessen Varianten durch. Das Programm diente dazu, im Rahmen der Covid-19 Präventionsstrategie an den Schulen komplementär die anderen gesetzten Maßnahmen wie Testungen, Impfmöglichkeiten und Raumluftreinigungsgeräten zu ergänzen, indem aus dem Abwassermonitoring Informationen zum Pandemieverlauf erhoben werden, die in das Pandemiemanagement einfließen.

Download Ergebnisse Covid-19 Monitoring